TANGO und MUT

Aktualisiert: Aug 8


MUT ist ein starkes Wort. Es ist kurz und aufrecht, es bewegt und ist bewegend…

Und seine Eigenschaften passt einfach gut zum TANGO, mehr denn je.

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Heutzutage braucht es MUT, TANGO anzubieten, denn morgen kann alles wieder zusammenbrechen.

Genauso braucht es MUT, sich wieder unter Leute zu begeben, unwissend, ob sich die Umstände verändern werden.

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Im TANGOTANZ selbst brauchst Du MUT zur Entscheidung.

Besonders aktiv in der Männer- oder Führendenrolle.

WILLST Du Dich bewegen, wenn ja, WOHIN, WIE, mit WELCHER INTENTION, WAS willst Du „führen“, auslösen…

Je mutiger Du Dich bewegst, desto eindeutiger werden Deine Vorschläge zur gemeinsamen Bewegung.

Körperlich spiegelt sich der Mut sicher in einer aufrechten Körperhaltung am besten wieder, die Umarmung ist dabei nicht zu fest, nicht zu durchlässig, sondern einfach verbunden und im Einklang mit dem ganzen Körper.

Der MUT selbst ist forschend, wach und aufmerksam, mit offenen Augen und direkter Ansprache. Ohne den/die andere(n) zu überrollen. Im Gegenteil.

Dein Gegenüber darfst Du in Deinen MUT mit einbeziehen, überreden, sich auch MUTIG zu bewegen.

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In der Frauen- bzw. Folgendenrolle hat der MUT eine andere Farbe.

Er zeigt sich in einer bestimmten Gelassenheit, um sich nicht vorschnell zu bewegen.

Und der MUT zeigt sich in der aufrechten, offenen Präsenz der Tänzerin/des folgenden Tänzers.

Verstecke nichts an Deinem Körper, sondern zeig Dich so, wie Du bist.

Umarme MUTIG, aktiv, strebend.

Hab keine Angst, etwas falsch zu machen, sondern warte mutig die Führungen/Bewegungsvorschläge ab.

Und DANN bewege Dich MUTIG: zeig, was Du in diesem Moment interpretierst, ohne Angst. Selbst, wenn etwas anderes gemeint war, gibt es bei jedem Schritt die Möglichkeit, zu korregieren, umzulenken. Das ist wiederum dann die Aufgabe des Mannes/der Führenden, sich auf die neue Situation einzustellen und damit umzugehen.

In der Frauenrolle darfst Du einfach das stetige Spiel zwischen aktivem Bewegen und gelassenen Abwarten geniessen.

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UND: Habt Spass! Und den MUT, sich zu vertun, Fehler zu machen!

Aus Fehlern entstehen manchmal wunderbare Sachen, neue Wege.

Manchmal auch nicht.

Aber selbst, wenn sich die Beine ungewollt verknoten sollten oder man ins Stolpern kommt, hilft ein gemeinsames befreiendes Lachen.

Und dann kommt ein MUTIGER „Neustart“ :-)


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